Jeder
fragt immer und überall nach dem Glück. Das Leben ist vollkommen
übersättigt vom Glück! Glück, glücklich sein, Glückseligkeit –
was ist das schon? Wir machen euch glücklich! Versprechungen, leere
Versprechungen. Wir wissen gar nicht mehr, was das überhaupt ist,
Glück. Wir wissen, was Glück sein sollte, wie es aussehen könnte,
doch wie es sich wirklich anfühlt, das haben wir vergessen. Wir
rennen Trugbildern hinterher, Luftschlössern, die beim nächsten
Wind einstürzen.
Ich
habe keine Lust mehr auf dieses falsche Glück! Ich habe es satt. Das
Glück kann mich mal!
Ich
schaue wütend in die Wellen.
Doch
sie schauen nicht zurück. Das Meer rauscht. Lauter, leiser. Wie von
selbst wandert mein Blick vom Ufer zu den nächsten Schaumkronen und
immer weiter bis er sich am weiß-blauen Horizont verliert.
Ein
frischer, kalter Wind bläst mir ins Gesicht und macht, dass meine
Augen glasig werden.
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