„Wo
bist du gewesen?“ Seine Stimme klingt vorwurfsvoll. Ich kann ihn
nicht verstehen.
Wo
soll ich schon gewesen sein, als draußen am Meer? Ich war bereits am
Morgen zum Sonnenaufgang dort gewesen.
Jemand,
der in das Meer verliebt ist, muss gleichzeitig der tiefgründigste
und traurigste Mensch der Welt sein. Ich verbinde das Meer mit
Einsamkeit und bin selbst verliebt in dieses Bild. Dieses Bild vom
Meer oder von mir selbst, wie ich mich in der Einsamkeit mit dem Meer
vereine. Vielleicht flüchte ich mich deshalb Tag für Tag an den
Strand, vergesse die Zeit, Menschen – mich selbst. Es ist alles
nicht mehr wichtig. Und der Wind nimmt mich jeden Tag ein Stückchen
mehr mit sich. Vielleicht bleibt am Schluss nichts mehr von mir
übrig. Traumtänzer.
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