Geschrieben von petit Indien.
Ich
sitze am Strand. Weißer Sandstrand. Es ist zwar nicht Sommer, aber
Ferien sind Ferien und wenn man es sich leisten kann, muss man in den
Ferien verreisen – jedenfalls sagt er das immer. Da Kai spontan
auch mitkam, war ich einverstanden. Aber jetzt ist Kai weg.
Ich
mag den Strand. Niemand ist um diese Zeit des Jahres am Strand, ich
habe ihn ganz für mich allein. Wellen rauschen, das Meer zieht sich
zurück, ist ruhig. Wird wieder lauter, Wellen tragen die Gischt zu
mir. Vor, zurück. Rauschen. Leichter Himmel, blau. Der Tag neigt
sich dem Abend zu. Die Sonne hat die besondere Farbe angenommen, die
ich so liebe: Licht, das alles als schön erscheinen lässt.
Irgendwie gibt es den Dingen Alter. Alles wirkt so seltsam vergilbt
wie auf alten Fotos. So warm. Dabei ist es wirklich alles andere als
warm.
Das
Meer rauscht. Das Meeresrauschen gesellt sich zum immer
wiederkehrenden Wort in meinem Kopf: Glück.
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