Montag, 31. Dezember 2012

MF: Gebrochenes Herz

Geschrieben von Mee.

Gebrochenes Herz

Was ist los mit mir? Passiert da etwas?
Mein Herz schlägt schneller als normal.
Kannst du es sehen? Siehst du meinen Herzschlag?
Ich bin süchtig nach dir!

Du hast mein gebrochenes Herz repariert.

Verändere ich mich? Verändere ich mich für dich?
Nein! Ich bleibe wer ich bin,
Denn du nimmst mich genauso wie ich jetzt bin.
Ich brauche mich nicht für dich zu ändern.

Du hast mein gebrochenes Herz repariert.

Wenn ich in deine funkelnden Augen schaue,
Dann fühle ich mich sofort wohl und sicher.
Es fühlt sich so an, als würde ich dich schon ewig kennen
Und ich werde dich nicht mehr gehen lassen.

Du hast mein gebrochenes Herz repariert.

Ohne Versprechen wusste ich, dass ich dir vertrauen kann.
Ich habe lange wegen einer bestimmten Person geweint,
Aber jetzt ist es mir egal geworden.
Die Trauer ist verschwunden.

Du hast mein gebrochenes Herz repariert.

Ich fühle mich so geschützt wenn ich bei dir bin.
Ich glaube, dass wir alle Probleme zusammen lösen können.
Und ich weiß von deiner Sorge um mich.
Bei dir bin ich glücklich.

Ich verspreche, ich werde so lange wie möglich bei dir bleiben,
weil du mein Ein und Alles bist.



Samstag, 29. Dezember 2012

MF: Wurzeln

Geschrieben von Mee.

Wurzeln

Wurzeln sind wichtig.
Für jeden.

Wie bei Bäumen geben sie den Menschen Halt im Leben.
Halt, der Sicherheit gibt.
In guten wie auch in schlechten Phasen des Lebens.
Halt ist die Basis für neues Aufleben.

Wie bei Bäumen geben Wurzeln Kraft im Leben.
Kraft, die hilft Schweres zu verarbeiten.
Mit neuem Elan an neue Dinge heran zu gehen.
Kraft hilft dir an Herausforderungen zu wachsen.

Wie bei Bäumen geben Wurzeln Energie im Leben.
Energie, die zusammen mit Kraft Großes bewirken kann.
Ein Kampf kann nicht ohne sie gewonnen werden.
Energie, die den Körper immer wieder von Neuem antreibt.

Wurzeln sind wichtig.
Für jeden.
Sie sind die Grundlage jedes Lebens.

Vergiss niemals deine Wurzeln, denn sie werden dich immer stützen, und dir Halt, Kraft und Energie geben.

Donnerstag, 27. Dezember 2012

MF: Lebenslinien

Geschrieben von Mee.

Lebenslinien

Lebenslinien? Lebenslinien bestimmen unser aller Schicksal.
Man sieht sie nicht. Niemals. Auch nicht, wenn man es sich wünscht. Man kann sie auch nicht beeinflussen, denn sie laufen ohne unser Zutun.
Doch wozu gibt es sie dann überhaupt, wenn wir sie nicht sehen und auch nicht verändern können? Bringen sie uns dann etwas?
Es gibt Lebenslinien, die uns helfen, unser Leben zu lenken, den richtigen Weg zu finden oder uns nach schweren Zeiten wieder dorthin zu führen, wo wir hingehören. Sie tun das ohne dass wir erst darum bitten müssen, von ganz alleine. Sie wollen auch keine Entschädigung für getane Hilfe. Sie halten einfach zu uns und helfen uns glücklich zu werden.
Aber auch wenn wir sie nicht sehen, sind sie immer da. Unsichtbar und doch begreifbar, wenn das Schicksal uns hilft. Unsere eigenen Lebenslinien werden uns nie verlassen. Sie sind treue Begleiter, ein Leben lang. Auch wenn sich Umstände ändern, Menschen kommen und gehen, sich die Ziele im Leben verschieben, die Lebenslinien werden einen immer begleiten.
Lebenslinien können Glück bringen und Unglück vertreiben. Jeder Mensch hat Lebenslinien, weshalb sich auch viele von uns treffen. Dann überschneiden sich Lebenslinien, manche Lebenslinien verbinden sich eine Zeit lang, trennen sich wieder. Einige überschneiden sich nur kurz, andere laufen für den Rest des Lebens nebeneinander, miteinander, helfen einander. So entsteht ein großes Netz aus Überschneidungen und Verbindungen. Manche müssen sich wieder auflösen, damit das Ganze nicht zerbricht und neue Verknüpfungen entstehen können. So hält das Schicksal das gesamte Leben am Laufen und zeigt uns, manchmal stark verschlüsselt, wo unser Weg hinführen soll.
Wenn wir öfter unserer Lebenslinie vertrauen würden, würden wir vielleicht nicht so oft auf kleinere Umwege gelangen. Aber manchmal sind gerade diese Umwege der Anfang einer neuen Überschneidung.
Wir können sie nicht sehen und nicht spüren, und doch helfen uns unsere Lebenslinien, wo sie nur können, um unser vollendetes Glück zu finden. Geben wir dem Schicksal eine Chance unser Leben zu den richtigen Menschen führen zu lassen.

Dienstag, 25. Dezember 2012

MF: Auf dem Weg

Geschrieben von Mee.


Auf dem Weg

Ich mache mich auf den Weg!
Wohin frägst du mich?
Das weiß ich nicht genau.

Ich laufe, ohne zu wissen wohin.
Eine Suche nach dem Glück.
Ich laufe zwar mit Ziel, jedoch ohne Plan.

Der Plan wird sich entwickeln,
auf dem Weg.
Denn auch der Weg ist das Ziel.

Es gibt eine unsichtbare Kraft,
die mich antreibt,
zu finden, was ich will.

Ich suche,
und werde das Ziel finden.
Irgendwann.

Denn ich bin…
AUF DEM WEG!

Sonntag, 23. Dezember 2012

MF: Wer bist du?

Geschrieben von Mee.



„Wer bist du?“

Wer bist du?
Ich kenne dich doch eigentlich gar nicht.
Und doch gibst du mir ein Gefühl von Geborgenheit, Sicherheit und Zufriedenheit.

Wer bist du?
Weiß ich doch nicht ob ich dir vertrauen kann.
Und doch vertraue ich dir, fühle mich geborgen, wenn du da bist.

Wer bist du?
Ich kann dich selten sehen.
Und doch fühle ich mich bei dir wohl.
Du gibst mir Kraft und bist für mich da.

Das Glück kommt und geht nicht einfach nur, es ist dein ständiger Begleiter. Auch wenn du es manchmal nicht sehen kannst und glaubst es schon längst verloren zu haben, weicht es nie von deiner Seite. Du musst es einfach nur wieder erkennen und dann wirst du es sehen.


Samstag, 22. Dezember 2012

MF: Was bringt das Leben?

Geschrieben von Mee.


Was bringt das Leben?




Manchmal kommt im Leben alles anders als man denkt. Aber vielleicht ist gerade dieses Schicksal, das man hat, genau das, was einen weiter bringt.

Man kommt plötzlich über Dinge hinweg, von denen man dachte, dass sie einen bis in die Ewigkeit verfolgen. Man findet zurück ins Leben; ein anderes, noch nie dagewesenes, aber besseres Leben. Man schöpft neue Kraft, um Herausforderungen, die einem das Schicksal so vor die Nase wirft, zu meistern. Man beginnt in grausamen Dingen auch das Gute zu sehen. Man findet zurück zu sich selbst, zu dem „ich“, das man unbewusst für andere aufgegeben hatte. Man entdeckt neue Facetten des Lebens und setzt sich Prinzipien, die man so schnell nicht mehr ändert. Man löscht Freundschaften und radiert Menschen, die man einmal gern hatte, so gut es geht aus dem Gedächtnis. Manche Leute helfen einem über schwere Zeiten hinweg, und man erfährt Unterstützung von Personen, von denen man dachte, man hätte sie schon längst verloren oder zu sehr verletzt. Aber man trifft auch auf neue Leute, mit denen man sich gut versteht, die einem das Gefühl geben, etwas wert zu sein. Mit denen man Spaß haben kann, durch die man neue Dinge erfährt, die einen unterstützen.

Letzten Endes führt das Schicksal das Leben doch immer auf die richtige Spur zurück, findet den richtigen Weg; wenn auch auf Umwegen. Das Schicksal hat die Macht das Leben so zu steuern, dass man am Schluss doch immer wieder glücklich ist!


Mittwoch, 19. Dezember 2012

MF: GLÜCKLICH SEIN!

 Geschrieben von Mee.

GLÜCKLICH SEIN!

Glücklich sein? Was heißt das?
Liebe geben und erfahren?
Übermäßig fröhlich sein?
Chamäleon-ähnlich die Stimmungen wechseln?
Kriege verhindern?
Lebensfreude teilen?
Interessen haben und ausleben?
Chromosomen erforschen?
Hoffnung auf bessere Tage haben?

Sich sicher fühlen?
Erinnerungen behalten?
In fremde Länder reisen?
Neustarts versuchen?

Glücklich sein ist schwierig. Noch niemand war einfach so glücklich, ohne etwas dafür zu tun. Glück ist etwas sehr Persönliches. Man muss es für sich selbst finden und ergründen. Erst dann kann man wirklich GLÜCKLICH SEIN!


Freitag, 14. Dezember 2012

MF: Wo ist das Glück?

 Geschrieben von Mee.

Wo ist das Glück?
Glück?
Das warst früher Du für mich!
Doch nun?
Ich weiß es nicht!

Das Glück hat mich verlassen.
Wo ist es hin?
Ich hoffe du hast es gefangen
Und hältst es fest.

Nimm es und gib es nicht mehr her.
Halte es als Erinnerung an mich fest.
Vielleicht siehst du dann, was Du mir bedeutet hast.
Du wirst immer ein Teil meines Herzens bleiben!

Glück lässt sich nicht lenken.
Man kann es nicht für immer an jemanden binden.
Man muss es sich erarbeiten, erkämpfen, danach suchen,
Immer und immer wieder!

Glück?
Ich sage, Glück ist schwierig!
Warum?
Es ändert sich ständig und man kann es nicht kontrollieren!

Montag, 26. November 2012

PI: Verdammtes Unglück.

Geschrieben von petit Indien.

Verdammtes Unglück
[o] Oktober 2012

Verdammt,
verschließ' dich!
Vergiss den Weg, das Glück, die Entscheidung.
Egal wo, wer, wie -
du könntest es mit Wille -
du willst nicht,
aber du,
du musst sein.

Du verstehst kein Leben,
du!
- hast das Brett vorm Kopf.
Du ziehst, zerrst,
du drückst runter, du verpestest!
Verdammt!

Du bist ein Strudel,
du stehst dir im Weg,
du bist dein Unglück.
Blind, taub, stumm.

Rede,
verstrick' dich
im Netz deines Selbstmitleids,
im Nebel deiner Trauer, deiner Wut und
deines verdammten Neids.
Neid ist ein Feuer,
dass dies mit sich zieht, verbrennt.
Alles verbrennt, alles wird zu
Asche und legt sich auf
deine bereits gegangenen Wege,
sodass du
denkst -
ja du denkst! -
dass dieser Weg neu wäre,
dass dieser Weg raus führte,
raus aus dem Labyrinth deiner Trauer,
deines eigenen doch so
verzweifelten Schicksals.

Schau genauer hin!

Aber ich,...
ich geb' auf, ich lasse los.
Ich lasse dein Unglück nicht zu
meinem, nicht zu unserem Unglück werden.
Will ich?
Willst du?
Verdammt!

Du raubst mir die
Kraft zu glauben,
weil du nur dies
sein willst und
du und du und du.

Klar seh' ich,
wie du schwankst,
und klar weiß ich,
wie das Wasser in deinem Herzen
überläuft und du das
Ertrinken fühlst,
die Luft und alles in
Kreisen dich
gefangen hält.

Ich aber
sehe auch,
dass du
mich siehst,
nur nicht
sehen willst.

Immer nur du stehst
im Mittelpunkt deiner
Gedanken.
Und du
machst Liebe so schwer
und du
machst
schwer.

Bist du verliebt
in dein Bild des Unglücks?
Hat es dich verführt,
umschlungen in der Umarmung
der Sicherheit, die du,
gespiegelt im Wasser,
für Liebe hältst?
Für Zukunft und für
Selbsterkenntnis?

Du bist es.
Du verhinderst,
du verletzt.
Du verstehst, sprichst die Sprache,
aufzuziehen durch
runter zuziehen, durchs Festhalten
abzuschrecken,
durch Liebe zu hassen.
Du verstehst, dass ich
mich -
nur noch voller Wille vom
Hassen und vom Lieben abhalte,
nur noch Leben will -
der Schmerz ist egal?

Aber du -

spiel' mit deiner Realität.
Spiel' mit deiner
Welt,
du.
Tust mir weh.
Und du
wirst verstehen,
dass ich nur noch
weg von dir
will.

Freitag, 16. November 2012

PI: Traumtänzerin 16

Geschrieben von petit Indien.


Es geht alles so schnell. Auf einmal ist mein ganzes bisheriges Leben-... kaputt? Verändert, neu? Aus Minuten werden Stunden, aus Stunden Tage. Plötzlich ist eine Woche vorbei – ohne ihn. Alles ist Alltag geworden. Alltag ohne Streit beim Frühstück, ohne bedrücktes Schweigen im Bett. Ein einsamer Alltag zwar, trotzdem mein Alltag. Ein Alltag ohne Angst. Ob er sich bald ein neues Leben aufgebaut haben wird? Vielleicht eine neue Beziehung, eine Ehe, eine Familie – so wie er es sich gewünscht hat?

Es ist Samstag. Zum ersten Mal nach der Trennung sehe ich Kai wieder. Sie hat oft angerufen, doch ich habe es nicht geschafft, zu antworten. Irgendwie ist es in meinem Kopf hängen geblieben, dass ihre Frage nach dem Glück den Stein ins Rollen brachte. Aber vielleicht war das gut so.
Dennoch muss ich einfach wissen, warum sie mich gefragt hatte. Hatte sie gespürt, wie unglücklich ich in Wahrheit gewesen war? Oder war es nur ein Glückstreffer gewesen? Ich hatte nächtelang wachgelegen und darüber nachgedacht. Es lässt mich nicht mehr los, es ist doch mein gutes Recht zu wissen, mit welcher Motivation sie diese alles verändernde Frage gestellt hatte.
Es ist also keine große Überraschung, dass mein erster Satz nach der Begrüßung „Warum hattest du mich gefragt, ob ich glücklich bin?“ lautet.
„Weil ich sehr glücklich war, bei dir zu sein. Du bist mein Glück.“

Und das ist sie, meine Antwort. Wo ich das Mehr in meinem Leben finde, mein Glück und überhaupt die Lebendigkeit: In mir und mit ihr. So nichtssagend diese Antwort vielleicht ist, mir gibt sie so viel. Vor allem gibt es mir etwas, dass Kai mir diese Antwort gegeben hat. Wir werden uns wieder treffen.

Donnerstag, 15. November 2012

PI: Traumtänzerin 15

Geschrieben von petit Indien.


Mit jeder Minute wird es unwirklicher. War es wirklich wahr? Soll es wirklich wahr sein?

Würde mich denn das glücklich machen? Gegen ihn, für sie? Für ihn, gegen sie? Warum bringt jede Entscheidung eine andere nach sich? Warum kann ich nichts entscheiden, ohne mich gleichzeitig gegen etwas anderes zu entscheiden? Ist es egal, was die anderen entscheiden? Ist nur wichtig, was ich will und wer ich bin? Aber ihre Entscheidungen beeinflussen mich und wenn -
Mit einem heftigen Schub weht mir der Meereswind ins Gesicht.
Der salzige Geruch übertönt meine Gedanken, die seit meiner Ankunft hier nur Kreise drehen. Und ich komme an.
Bin glücklich. Bin frei, bin nur ich.
Ich verstehe, dass es jetzt soweit ist. Jetzt ist alles von mir weg. Und ich bin leicht und fliege mit dem Wind.

Voll Genuss strecke ich ein letztes Mal meine Nase in die Meeresluft, lausche noch einmal dem Meeresrauschen. Dann löse ich mich.
Alles ist jetzt unwichtig und ich merke, dass ich mich schon lange entschieden habe. Nicht für ihn, nicht für Kai. Ich habe mich gegen ihn entschieden, vielleicht auch gegen sie, das weiß ich noch nicht. Jetzt habe ich mich für das Leben entschieden. Ich kann weg vom Meer, ich will jetzt zurück. Nach Hause, zum Alltag.