Geschrieben von Soleila Charbon.
Ich
höre dein Lachen, es klingt wie
Sommernachtswein
Es perlt deine Lippen hinab,
rote, zarte Tropfen, schimmernd
Ein Fremder würde meinen, es sei Blut,
so kostbares.
Es perlt deine Lippen hinab,
rote, zarte Tropfen, schimmernd
Ein Fremder würde meinen, es sei Blut,
so kostbares.
Ich
höre dein Lachen, es klingt wie
Bittermondhonig
Ich seh‘ es zerfließen,
silberner Nektar schmilzt an deinen Fingerspitzen,
doch wenn ich leise davon koste ist es -
nicht golden süß
besteht ganz und gar aus Löwenzahnmilch.
Ich seh‘ es zerfließen,
silberner Nektar schmilzt an deinen Fingerspitzen,
doch wenn ich leise davon koste ist es -
nicht golden süß
besteht ganz und gar aus Löwenzahnmilch.
Ich
höre dein Lachen, es klingt wie
Der
Duft der Morgenmohnblumen
schwer drückt es auf deine Lider aus schwarzer Seide
entweicht im letzten Augenblick
zwischen deinen federnen Wimpern
schwer drückt es auf deine Lider aus schwarzer Seide
entweicht im letzten Augenblick
zwischen deinen federnen Wimpern
Ich
höre dein Lachen
Ich
höre es
Ich
schmecke es
butterhimmelweich, grünseenbrauntief
butterhimmelweich, grünseenbrauntief
Es
kitzelt mich im Nacken,
mit Saiten aus Samt,
streift meine Füße, nebeltauflüchtig und doch wolkenbruchsicher
es hält mich fest dein Lächeln und reißt mich fort,
fort in Städte aus Rubin
und Träume aus Nachtglut
mit Saiten aus Samt,
streift meine Füße, nebeltauflüchtig und doch wolkenbruchsicher
es hält mich fest dein Lächeln und reißt mich fort,
fort in Städte aus Rubin
und Träume aus Nachtglut
doch
zuletzt zaubert dein Lächeln mein glitzerndes Glück
Denn es huscht über meine Lippen.
Denn es huscht über meine Lippen.
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