Geschrieben von Soleila Charbon.
Der
Herr über das Glück
Augenblicke,
so glücklich, rasen vorbei
Schrecken
und Unzufriedenheit haften dagegen allem an, breiten sich kriechend
aus, in alle Ecken und Winkel
Verkleben
Mund und Nase
zum Atmen
zum Atmen
Augen
um das Schöne und Helle zu sehen
Träufeln
ihr Unglücksserum in die Ohren, betäuben sie
um nicht Hoffnungsmusik zu hören, sondern zwingen sie ins Delirium,
das gleichzeitig Realität ist, Realität aus Chaos
Realität aus aufgezwängter Ordnung –
um nicht Hoffnungsmusik zu hören, sondern zwingen sie ins Delirium,
das gleichzeitig Realität ist, Realität aus Chaos
Realität aus aufgezwängter Ordnung –
Nur
der Mund, mit seinen von Kälte und Verzweiflung zersprungenen Lippen
und dem bitteren Geschmack der Einsamkeit, der Selbstzweifel auf der
Zunge, bleibt frei und redet, redet nur um des Redens willen,
verleiht den Silben Schönheit doch den Worten Hässlichkeit, speit
und spuckt mit Trauer und Wut um sich, würde aber doch lieber das
Glück aufsaugen und verschlingen, wie in einem alles verzehrenden
Kuss.
Und
so verliert alles Sinn
und erlangt ihn wieder nur wenige Momente später wieder, aus Gründen, die so unbegreiflich sind wie der Beginn der Welt, denn alles dreht sich
und dreht sich
und kreist um sich selbst
während die anderen behaupten es gäbe gar keinen Kreis, es gebe nur
Vierecke, aus geraden Linien, rechtwinklig, ordentlich.
Kein Wunder also, dass kreisende Gedanken nicht gehört werden.
und erlangt ihn wieder nur wenige Momente später wieder, aus Gründen, die so unbegreiflich sind wie der Beginn der Welt, denn alles dreht sich
und dreht sich
und kreist um sich selbst
während die anderen behaupten es gäbe gar keinen Kreis, es gebe nur
Vierecke, aus geraden Linien, rechtwinklig, ordentlich.
Kein Wunder also, dass kreisende Gedanken nicht gehört werden.
Doch
wer nur, wer ist das, der für die Dosierung der Zeit zuständig ist
und das Glück so schnell vergehen lässt, das Düstere so in die
Länge zieht? Der gleiche, der den Sommer verfliegen lässt und den
Winter festfrieren lässt? Ein übermächtiges Wesen, eine Gottheit,
das Schicksal?
Daran glaube ich nicht.
Ich glaube, dass ich das selbst bin.
Dass jeder einzelne das selbst ist – mit Gedanken voller Schwärze sein eigenes Glück in den Hintergrund drängen, die Schuld auf alle anderen schieben, die wohl für das Fehlen des eigenen Glücks verantwortlich sein müssen. Nein, wer nur düstere Gedanken hat, vertreibt sein eigenes Glück wie der Falke einen Schwarm Krähen. Doch kann man sein Glück bestimmen? Selten. Glück ist kostbar, Glück ist zerbrechlich, Glück löst sich schneller in Luft auf als man „Gott“ nur sagen kann – das Glück liegt in der eigenen Hand. Also wenn es dort schon liegt, so sollte man es auch ergreifen -
Selbst wenn man es wieder lernen muss, das Sehen, Riechen, Schmecken und Hören des Glücks und nicht zuletzt das Sprechen vom Glück. Mit schönen Silben aber auch schönen Worten. Ja – mit schönen Sätzen! Vielleicht sogar, mit schönen Geschichten…
Daran glaube ich nicht.
Ich glaube, dass ich das selbst bin.
Dass jeder einzelne das selbst ist – mit Gedanken voller Schwärze sein eigenes Glück in den Hintergrund drängen, die Schuld auf alle anderen schieben, die wohl für das Fehlen des eigenen Glücks verantwortlich sein müssen. Nein, wer nur düstere Gedanken hat, vertreibt sein eigenes Glück wie der Falke einen Schwarm Krähen. Doch kann man sein Glück bestimmen? Selten. Glück ist kostbar, Glück ist zerbrechlich, Glück löst sich schneller in Luft auf als man „Gott“ nur sagen kann – das Glück liegt in der eigenen Hand. Also wenn es dort schon liegt, so sollte man es auch ergreifen -
Selbst wenn man es wieder lernen muss, das Sehen, Riechen, Schmecken und Hören des Glücks und nicht zuletzt das Sprechen vom Glück. Mit schönen Silben aber auch schönen Worten. Ja – mit schönen Sätzen! Vielleicht sogar, mit schönen Geschichten…
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